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Pusteblume

 

 

Kalkofen

“ Das Dorf im Grünen “

Zwischen Alsenz- und Appeltal, etwa 2 km nordöstlich vom Sitz der Verbandsgemeinde, liegt das ca. 220 Einwohner zählende Dorf Kalkofen. Der Ort zeigt die typischen Strukturen eines Straßendorfes. Die einst landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde, in der vor 4 Jahrzehnten noch circa 40 Vollerwerbsbetriebe über 60 % der Einwohner ernährten, hat sich zwischenzeitlich zur Wohngemeinde gewandelt. Wenig Arbeitsplätze sind in den zwei Bauernhöfen, einem Winzerbetrieb, einer Versicherungsagentur und einem Busunternehmen im Dorf verblieben.

Kalkofen Blick1

Vergleichbar mit anderen kleinen Dörfern der Region, zeichnet sich ein Trend zur Überalterung ab. Mit der Erschließung des Neubaugebietes, das noch erweitert werden muss und dem Umbau der ehemaligen Dorfschule zu einem Dorfgemeinschaftshaus und dem Anbau einer Gaststätte wurde versucht, dem Abwanderungstrend junger Leute entgegen zu wirken.

Im Zuge der Dorferneuerung wurde ein schöner Dorfplatz geschaffen. Die darauf erstellte Brunnenanlage hat die originelle Form des „Kalkofens“, so wie im Gemeindewappen. Solch einem Kalkofen verdankt die Gemeinde, die urkundlich erstmals 1365 erwähnt wurde, ihren Namen. In Eigenleistung entstand ein landschaftlich schön gelegener Spielplatz und eine neue Grünfläche am Eingang zum Neubaugebiet. Der dorfgerechte Ausbau der innerörtlichen Straßen und der L 403 mit verkehrsverbessernden Maßnahmen wird nach Fertigstellung der Ortskanalisation die große Aufgabe sein.

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