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Direkt an der vielbefahrenen Bundesstraße 420 zwischen Obermoschel und Callbach liegt die rund 250 Einwohner zählende Gemeinde Unkenbach. Laut Professor Christmann bedeutet der Name Bach oder Bachtal mit Schlangen, ging aber später in 'feminies' "unka", "unke" über. Die Schlange ist aber heute noch im Wappen der Gemeinde sichtbar. Der Ort zählte zum Veldenzisch-Zweibrücker Amt Landsberg. Die Gemeinde ist über 600 Jahre alt. Sagenumwoben ist auch die Geschichte um Hunnenkönig Attila, der im Jahre 451 völlig unerwartet starb und in der Gewanne mit dem seltsamen Namen "Rotes Meer" eine würdige Ruhestätte gefunden haben soll. Keine Beleidigung ist es deshalb, wenn die Unkenbacher ab und zu als "Hunnen" benannt werden.
Die Gemarkung ist 514 Hektar groß, davon werden 270 Hektar als Acker- und Grünland genutzt. Dennoch befindet sich die Landwirtschaft wie überall in der früher vorwiegend bäuerlich strukturierten Gemeinde weiter auf dem Rückzug. Nur noch ein Vollerwerbsbetrieb ist in der Gemeinde vorhanden. Im Mittelpunkt der Gemeinde steht die Kirche und das ganz alte Schulhaus, das jetzt allerdings als Wohnhaus Verwendung findet. 1907 wurde in der Schleif-
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