GEO-Kulturpfad auch im Winter einen Besuch wert !

 

Auch für eine Begehung im Winter geeignet. Im Juli 2oo2 eingeweiht war der Geo-Kultur-Pfad am Schlossberg in Obermoschel unterhalb des Moschellandsburg schon immer Anziehungspunkt für kleine und große Gäste.

 

 

Auch über Winter eignet sich ein Spaziergang über den Weg.  Mit dem touristischen Projekt „GeoKulturPfad“ wird die Kulturlandschaft in einem Teil der Nordpfalz nachvollziehbar dargestellt und die Bedeutung des Schutzes und der Erhaltung den Besuchern nahe gebracht. Der GeoKulturPfad ist auch Teil einer Vernetzung mit weiteren Einrichtungen, wie dem Weinerlebnisweg im Silberberg in Obermoschel oder dem Windkrafterlebnisweg und –pfad auf der Lettweilerer Höhe. Die Auswahl des Moschellandsberges war nicht zufällig gewählt. Da der Donnersbergkreis  damals auch auch Modellprojekt für Geo-Tourismus des Landesamtes für Geologie und Bergbau ist, war der Moschellandsberg mit seiner großen Bergwerksvergangenheit mehr als prädesdiniert für eine solche Anlage. Der  Moschellandsberg hat in der Mineralogie einen ganz bedeutenden Namen in Europa. Weltweit  einmalig ist das von dem Forscher Ulrich Heidt in der Grube Backofen gefundene Mineral  Moschellit.

Kleine und große Route

Der GeoKulturPfad hat eine kleine Route mit 1,5 Kilometern, die große Route beträgt etwas mehr als zwei Kilometer. Ausgangspunkt ist die Freilichtbühne oberhalb des Burghotels mit dem direkt gegenüber liegenden früheren Bet- und Zechenhauses. Über den sogenannten Philosophenweg geht die Route zur Zeche Gottesgab, eine von den Organisatoren damals gewünschte Öffnung und Begehungsmöglichkeit wurde aus Gründen des Fledermausschutzes fallen gelassen.

Spielmöglichkeiten

Auf vielen Stationen sind Spielmöglichkeiten für die Kinder vorhanden, die dabei bewusst Natur und Umwelt erleben und kennen lernen. Mit Klapptafeln, Blickrohren und weiteren pädagogischen Formen werden zum Beispiel die Stockwerke des Waldes, naturbelassene Windwurfflächen und Einblicke in den Bereich der Jagd gegeben. Eingebunden in die Wegetrasse direkt neben dem Hochbehälter der VG-Werke befindet sich der ehemalige Spielplatz der früheren Kleinkinderschule im Schlosswald, der zu Ehren der nach Philadelphia ausgewanderten Gebrüder Sauer 1926 dort errichtet worden war.

 Etliche Naturspielgeräte wie der Kletterbaum, Holzsylophon und Spielhaus wurden errichtet und auf dem Weg installiert. Tolle Aussichtspunkte und Ruheplätze, Hinweise auf die Windkraft oder den Weinbau in Obermoschel fehlen ebenfalls nicht.

 Ziel des GeoKulturPfades ist die Moschellandsburg, von dort geht die Route auf dem oberen Weg zurück vorbei an mehreren Stolleneingängen und der ehemaligen Grube „Backofen“, wo weitere Spielmöglichkeiten, u.a. eine Seilbahn eingerichtet sind. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Ausgangspunkt zurück. Der GeoKulturPfad ist ein wichtiger Baustein zur Umwelterziehung für Jung und Alt. Hier geht es nicht nur um Sachinformationen, sondern um die pädagogische Vermittlung von Zusammenhängen der Natur und Umwelt. Der GeoKulturPfad wird nach einer Überarbeitung und Überholung der Hinsweisschilder – sie wurden künstlerisch von Christoph Frankfurter, Kalkofen gestaltet,  dauerhaft zur  Umwelt- und Naturerziehung beitragen und vielen Besuchern eine sinnvolle Freitzeitgestaltung ermöglichen