Münsterappel

Wappen der Ortsgemeinde Münsterappel
Seine erstmalige Erwähnung im Jahr 893 verdankt Münsterappel König Arnulf von Kärnten, der damals ein Dörflein mit Namen Apola der Benediktiner Abtei in Trier schenkte. Das so entstandene Kloster „Monasterium in Apula“ gab dem Tal zur damaligen Zeit den Namen „Münstertal“. Die Kirche des Klosters wurde zum bedeutsamsten Bauwerk Münsterappels. Es ist ein spätgotischer Bau, dessen Entstehung auf das Jahr 1492 datiert wird.
 

Bedeutsam ist das imposante Kirchenbauwerk auch wegen seinem Baumeister Philip von Gmünd - ein wichtiger Vertreter spätgotischer Bauwerkskunst am Mittelrhein und Erbauer der Schloßkirche in Meisenheim. Münsterappel war neben Rockenhausen, Alzey und St. Alban ein Zentrum staatlicher Siedlungspolitik des frühen Mittelalters. Deutliches Zeichen für die herausragende Bedeutung des Ortes ist das Ortswappen mit Abbildung des Münsters und dem Löwen als Wappentier der Wild- und Raugrafen. Neben der Dominikaner-Kirche gibt es in Münsterappel weitere, zahlreiche interessante und daher unter Schutz stehende Gebäude. Dazu zählt die ehemalige Synagoge aus dem 19. Jahrhundert und der jüdische Friedhof, die Protestantische Pfarrkirche mit Pfarrhaus von 1744 und zwei Wohnhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Münsterappel ist eine aufstrebende Gemeinde mit kontinuierlich steigender Bevölkerungszahl. Ein Grund dafür ist das landschaftlich sehr reizvoll gelegene Neubaugebiet oberhalb der Ortslage. Für junge Familien ein anreiz sind die Kindertagesstätte "Unteres Münstertal" sowie die Regenbogen Grundschule Münsterappel die beide in der Ortsgemeinde ansässig sind.

 
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