Oberhausen a.d. Appel

Wappen der Ortsgemeinde Oberhausen/Appel
Mit knapp 200 Einwohnern gehört die Ortsgemeinde Oberhausen/Appel mit zu den kleinsten Gemeinden in der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel. In einer Urkunde Otto des Großen vom 4. Juni 940 ist der Name Oberhausen/Appel erstmals erwähnt.
 

Grundherr für die Gemeinde war das Kloster Sankt Maximin in Trier. Im 30jährigen Krieg verlor Oberhausen/Appel alle Einwohner.

Erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam neues Leben in die Gemeinde. Mit dem Einzug der Rheingrafen nach Gaugrehweiler wurde auch in Oberhausen „herrschaftlich“ gebaut. Zwischen 1830 und 1910 hatten die Oberhausener Steinbrüche „auch unter Tage“ Hochkonjunktur. Viele Sandsteinfassaden stammen aus dieser Zeit, auch die Brücke über den Appelbach. Erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kam neues Leben in die Gemeinde. Mit dem Einzug der Rheingrafen nach Gaugrehweiler wurde auch in Oberhausen „herrschaftlich“ gebaut. Zwischen 1830 und 1910 hatten die Oberhausener Steinbrüche „auch unter Tage“ Hochkonjunktur. Viele Sandsteinfassaden stammen aus dieser Zeit, auch die Brücke über den Appelbach.

Nachdem das alte Schulgebäude in der Gutenbacher Straße zu klein war, errichtete die Gemeinde in der Gewanne „Woogmorgen“ eine neue Schule. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Nach dem zweiten Weltkrieg blühte die Gemeinde mit 20 landwirtschaftlichen und 10 Gewerbebetrieben regelrecht auf. Heute ist nahezu kein Gewerbe mehr vorhanden, die Landwirtschaftsbetriebe sind wie überall kontinuierlich zurückgegangen.
Hauptträger des gesellschaftlichen Miteinanders sind die Vereine, wie der Landfrauenverein und der Schützenverein, die beide 1961 gegründet wurden. Neue Bauplätze sind am Ortseingang entstanden.

Derzeit ist die Gemeinde bestrebt, die Dorferneuerung voranzutreiben, um der Überalterung in Oberhausen/Appel etwas entgegenzusetzen und junge Leute nicht nur anzuziehen, sondern auch zu behalten. Kirchlich gehört die Gemeinde zur Pfarrei Münsterappel und nur noch bei Beerdigungen ertönen die Glocken vom Glockenturm der ehemaligen Schule.
Eine weitere Besonderheit besteht auch mit dem Gutenbacherhof, der zur Ortsgemeinde Gaugrehweiler gehört. Traditionell fühlen sich die Gutenbacher mehr der Ortsgemeinde Oberhausen/Appel zugehörig und sind auch hier in den Ortsvereinen verwurzelt.

 
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