Allgemeine Beschreibung

Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser erfolgt über die örtlichen Wasserversorgungsunternehmen. Auskünfte zum jeweiligen Wasserversorger erteilt die Gemeinde- oder Stadtverwaltung.

Die Leistungserbringung bei der Trinkwasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise der Abnehmer muss kostendeckend erfolgen. Vom jeweiligen Versorger wird deshalb für die direkte Lieferung von Trinkwasser ein Entgelt erhoben, das sich je nach Kalkulationsbasis in ein Grundentgelt und ein Entgelt pro verbrauchten m³ aufteilt oder nur als ein Mengenentgelt darstellt. An den Kosten für den Neuanschluss wird der Abnehmer einmalig beteiligt.

Die Höhe der Trinkwasserkosten ist ebenso wie die der Anschlusskosten verschieden und müssen beim Versorger erfragt werden.

Die Wasserversorgung ist in Rheinland-Pfalz Pflichtaufgabe der Kommunen. Den kreisfreien Städten, verbandsfreien Gemeinden und den Verbandsgemeinden obliegt die Versorgung der Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser.

Rechtsgrundlage ist das Landeswassergesetz Rheinland-Pfalz. Die Kommunen haben die Möglichkeit, sich zur Erfüllung ihrer Pflicht Dritter zu bedienen oder die Wasserversorgung auf private Dritte zu übertragen. Dies erklärt die vielfältigen Versorgungsstrukturen und Zuständigkeiten. Neben Ortsgemeinden, die Träger der Wasserversorgung sind, gibt es zur Wasserversorgung gebildete Zweckverbände, Zweckvereinbarungen zwischen Gebietskörperschaften, Wasservereine und Wassergenossenschaften sowie kommunale Werke in privatrechtlicher Form.


Um dauerhaft eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser gewährleisten zu können, sind langfristige Maßnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung erforderlich.

Hierzu gehören u. a.

  • die Festsetzung von Wasserschutzgebieten,
  • schonende Bewirtschaftung des Grundwasservorkommens,
  • Biotopschutz im Einzugsbereich von Wassergewinnungsanlagen,
  • Entschärfung bzw. Abschirmung von Schadstoffquellen.


Zum Grundwasserschutz gehört aber auch die Förderung von Wassersparmaßnahmen und der Grundwasserneubildung durch

  • die gezielte Beratung über die sparsame Verwendung von Trinkwasser,
  • die Förderung der Regenwassernutzung,
  • die Verminderung von Wasserverlusten,
  • die Entsiegelung befestigter Flächen.


Fragen Sie Ihre Gemeinde-, Verbandsgemeinde- oder Stadtverwaltung nach Ihrem örtlichen Wasserversorgungsunternehmen.

Rechtliche Grundlagen

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